Archiv für den Monat: November 2015

Vortrag von Jospeh Croitoru: Der israelisch-palästinensische Konflikt um den Tempelberg in Jerusalem

Am kommenden Mittwoch, den 02. Dezember, findet ab 19.00 Uhr ein Vortrag von Joseph Croitoru mit dem Titel „Der israelisch-palästinensische Konflikt um den Tempelberg in Jerusalem“ im Haifa-Zimmer des Rathauses Mainz statt.

Joseph Croitoru, geboren 1960 in Haifa, ist promovierter Historiker und Journalist. In den achtziger Jahren studierte er Geschichte und Kunstgeschichte, erst in Jerusalem und anschließend in Freiburg. Zunächst für die israelische Presse tätig, schreibt er seit 1992 für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Neue Zürcher Zeitung sowie Beiträge für den Rundfunk.

Für jüdische, nationalreligiöse Israelis war der muslimische Tempelberg lange ein Tabu. Heute pilgern immer mehr von ihnen dorthin und fordern, dort beten und sogar eine Synagoge bauen zu dürfen. Die Palästinenser fühlen sich provoziert, zumal die Eiferer durch ranghohe rechtsgerichtete israelische Politiker unterstützt werden. Den palästinensischen Protesten, die häufig in Gewalt eskalieren, begegnet die israelische Regierung mit verschärften Polizeimaßnahmen. Neben der Geschichte des Verhältnisses der jüdischen wie der palästinensischen Seite zum Tempelberg und zur Klagemauer werden auch die jüngsten Entwicklungen beleuchtet.

Den Flyer zu der Veranstaltung gibt es hier.

Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Mainz und der Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Israel.

Lesung und Vortrag: Der Fotograf von Auschwitz – Das Leben des Wilhelm Brasse

Am Mittwoch, den 25. November wird Reiner Engelmann eine Lesung und Vortrag zu seinem Buch „Der Fotograf von Auschwitz – Das Leben des Wilhelm Brasse“ halten. Die Veranstaltung beginnt ab 18.15 Uhr im P4 (Philosophicum) auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

In seinem Buch Der Fotograf von Auschwitz – Das Leben des Wilhelm Brasse beschreibt Reiner Engelmann die Geschichte von Wilhelm Brasse. Mit nur 22 Jahren kommt Wilhelm Brasse (1917-2012) in das Stammlager Auschwitz und hat als gelernter Fotograf die Aufgabe, die KZ-Insassen zu fotografieren. Menschen, die kurze Zeit später in den Gaskammern umgebracht werden oder, die von Josef Mengele zu »medizinischen Forschungsarbeiten« missbraucht werden. Hätte er die Arbeit verweigert, wäre das sein eigenes Todesurteil gewesen. Als Brasse 1945 alle Fotos verbrennen soll, widersetzt er sich, um Zeugnis zu geben von dem unfassbaren Grauen. Reiner Engelmann hat Wilhelm Brasse noch kennengelernt und schrieb seine Geschichte für Jugendliche auf.

Das Buch fand bereits vielfach Beachtung, unter anderem im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung, in LeseZeichen des BR, in Stilbruch im rbb oder Spiegel-Online.

Eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Israel, der Studienstelle Israel, des AStA der JGU sowie dem studium generale.