Archiv für den Monat: Juli 2016

Deutschland-Bilder/Israel-Bilder: Ein-Blick auf den Anderen – Vortrag von Dr. Steffen Hagemann

Für den kommenden Mittwoch (13. Juli um 18.15 Uhr) konnten wir Dr. Steffen Hagemann (TU Kaiserslautern) für einen Vortrag mit dem Titel „Deutschland-Bilder/Israel-Bilder: Ein-Blick auf den Anderen“ gewinnen. Der Vortrag wird wie üblich im Hörsaal P3 (Philosophicum) auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität stattfinden.
Die Veranstaltung finden in Kooperation mit der Studienstelle Israel, Studium generale sowie dem Asta der Johannes Gutenberg-Universität statt.

Besonders wenn es um den Blick auf Israel geht, scheint es in Deutschland eine deutliche Diskrepanz zwischen amtlichem Regierungshandeln („Israels Sicherheit ist Teil der deutschen Staatsräson“) und bürgerlicher Öffentlichkeit zu geben.
Seinen vorläufigen Höhepunkt hat dieser (vermeintliche) Gegensatz in den zahlreichen deutschlandweiten Demonstrationen gegen den letzten Gaza-Krieg im Sommer 2014 gefunden, an deren Rändern es, nicht zuletzt auch in Mainz, zu massiven Ausfälligkeiten bis hin zur Skandierung volksverhetzender Parolen kam.

Auf Grundlage dieser Ereignisse, die national wie international auf breite Beachtung stießen, stellt sich die Frage, wie sich das Israel-Bild in Deutschland entwickelt hat und welche Einflussfaktoren bei dieser Entwicklung eine Rolle spielen. Dem gegenüber steht das positive Deutschland-Bild in Israel. Auch hier ist zu fragen, welche Faktoren darauf Einfluss nehmen und wie es zu diesem Gegensatz kommt.

Dr. Steffen Hagemann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent an der Technischen Universität Kaiserslautern. Zudem ist er einer der Autoren der Studie „Deutschland und Israel heute“ der Bertelsmann Stiftung aus dem Jahre 2015, die das Israel-Bild in Deutschland sowie das Deutschland-Bild in Israel in den Fokus nimmt. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören neben Israel auch vergleichende Politische Kulturforschung, Autoritarismus und Demokratie, soziale Bewegungsforschung, Politik und Religion sowie Emotionsforschung.

Flyer zur Veranstaltung als PDF (1,1 MB)