Beginn des Sommersemesters 2017

Am 12. April war die AG mit einem Stand auf der Hochschulgruppenmesse vertreten.

Mit dem Start des neuen Semesters dürfen wie zahlreiche Neumitglieder begrüßen. Die kommenden Monate sind wieder geprägt von verschiedenen Veranstaltungen rund um das große Themenfeld Israel und Nahost. Ihr dürft gespannt sein! Wer auch innerhalb des Semesters neu zu uns stoßen möchte, der darf gerne zu unseren Treffen (Mittwochs 18 Uhr, Raum 02 617 Georg Forster Gebäude) vorbeischauen!

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Israel solidarisieren sich mit den Betroffenen der Brandkatastrophe in Israel und der Mainzer Partnerstadt Haifa:

Seit mehreren Tagen wüten in Israel zahlreiche Großbrände. Besonders angespannt ist die Lage in der Hafenstadt Haifa. Zehntausende Menschen, unter ihnen Mitarbeiter und Studierende unserer Partneruniversität אוניברסיטת חיפה – University Of Haifa, mussten sich in Sicherheit bringen und ihre Häuser verlassen. Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen dieser Katastrophe. Wir bringen hiermit unser tiefstes Mitgefühl und unsere Solidarität mit den Opfern zum Ausdruck.

The members of the „Arbeitsgemeinschaft Israel“ at JGU Mainz declare solidarity with those affected by the fire disaster in Israel and Haifa, the twin city of Mainz:
Since a couple of days a range of blaze rage in Israel. Especially in the port town Haifa the situation is very tense. Ten thousands, among them students and employees of our partner אוניברסיטת חיפה – University Of Haifa had to leave their houses and get into safety. Our thoughts are with those affected by the catastrophy. Hereby we declare our deepest empathy and solidarity with the victims.

Filmwoche „Israel in Filmen – Filme aus Israel“ vom 10. bis 15. November 2016

Die diesjährige israelische Filmwoche mit dem Titel „Israel in Filmen – Filme aus Israel“ findet im CinéMayence (1. Stock im Schönborner Hof, Schillerstraße 11, 55116 Mainz) statt. Von Donnerstag, den 10. November bis Dienstag, den 15. November werden auch in diesem Jahr international ausgezeichnete Filme aus Israel bzw. Filme zu Themen aus Israel gezeigt. Die Auswahl der gezeigten Filme ist dieses mal äußerst vielfältig und reicht hierbei von innerisraelischen Konflikten bis zur Auseinandersetzung mit dem Alter und dem Tod. Am Eröffnungsabend (Donnerstag, 10.11.2014 ab 20.00 Uhr) ist mit israelischem Wein und verschiedenen kleinen Speisen für das leibliche Wohl gesorgt.

Eintritt: 5,00 € (normal) / 4,00 € (Studenten)

Die Filmwoche findet in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft – Mainz, dem CinéMayence, dem Generalkonsulat des Staates Israel für Süddeutschland, sowie der Arbeitsgemeinschaft Israel der Johannes-Gutenberg Universität Mainz statt. Den Flyer zu dieser Veranstaltung gibt es hier zum weiter verteilen.

90 Minuten – Bei Abpfiff Frieden (Eröffnungsabend: 10. November ab 20.00 Uhr)

In der politischen Satire „90 Minuten – Bei Abpfiff Frieden“ wählt der preisgekrönte Regisseur und Autor Eyal Halfon den Kontext eines Fußballspiels zwischen Israel und Palästina als Austragungsplattform für eine Lösung des Nahost-Konflikts: Wer gewinnt, darf bleiben. Wer verliert, muss das Land verlassen. Zu den Vorbereitungen des Spiels gehören Vorverhandlungen, Debatten, die sich zum absurden Spiegelbild des echten politischen Konflikts entwickeln. Wie im echten Leben ist den Kontrahenten jedes Mittel recht, um den Gegner zu schwächen.

Weitere Infos: www.90minuten-derfilm.de

Der Sohn der anderen (Le Fils de l’autre) (11. November ab 20.30 Uhr)

Joseph, ein 18-jähriger israelischer Musiker, steht vor dem Eintritt in die Armee. Er lebt in einem wohlhabenden Stadtteil von Tel Aviv mit seinen französisch-israelischen Eltern, der Ärztin Orith und dem Kommandanten Alon. Als Joseph in die israelische Armee eintritt, um seinen Militärdienst zu absolvieren, erfährt er durch einen Bluttest, dass er nicht der biologische Sohn seiner Eltern ist. Er wurde bei seiner Geburt während des Golfkrieges mit Yacine, dem Sohn einer palästinensischen Familie aus dem Westjordanland verwechselt. Damit ist das Leben der beiden Familien durch diese Entdeckung auf einen Schlag in Frage gestellt.

Weitere Infos: www.filmkinotext.de

Censored Voices (12. November ab 20.30 Uhr)

Der 6-Tage-Krieg endet mit einem Triumph für Israel: Jerusalem, Gaza und West Bank sind ab nun in israelischer Hand. Nur einen Monat danach interviewte der Schriftsteller Amos Oz die beteiligten Soldaten, die berichteten, was wirklich geschah. Diese schonungslosen, intuitiven Zeugnisse von einem Krieg wurden streng zensiert und durgten dem israelischen Bewusstsein nicht zugänglich gemacht werden… bis jetzt. Fast 50 Jahre nach dem 6-Tage-Krieg bleibt die Aktualität.

Weitere Infos: www.censoredvoices.com

Kurzfilme junger israelischer Filmemacher (13. November ab 20.30 Uhr)

Filme junger israelischer Filmschaffender gehören bereits seit längerer Zeit zum festen Bestandteil bei internationalen Filmfestivals, sind überdurchschnittlich oft dort vertreten und mit Preisen ausgezeichnet. Die jungen Filmemacher gehören einer Generation an, die das Andere sucht, das Individuelle, Fragen stellt und sich „filmischem Mainstream“ verweigert.

Mr. Gaga (14. November ab 20.30 Uhr)

Ohad Naharin wird weltweit als einer der herausragenden zeitgenössischen Choreographen gefeiert. Mit seiner ungewöhnlichen künstlerischen Vision, sowie seinen mitreißenden Choreographien verhalf er der Batsheva Dance Company zu internationaler Bekanntheit. Naharin entwickelte als künstlerischer Leiter des israelischen Ensembles eine komplett neue Bewegungssprache: „Gaga“, bei der bekannte Muster durchbrochen werden. Für Naharin geht es dabei um Leidenschaft, das Extreme, um die Lust des Moments und darum, Grenzen zu brechen.

Weitere Infos: www.mrgaga-film.de

Am Ende ein Fest (15. November ab 20.30 Uhr)

Eine Gruppe von Senioren hat sich im Altersheim um den 72-jährigen Yehezkel, einen Tüftler und Erfinder, zusammen geschlossen: Sie wollen Max, einem schwerkranken Freund, helfe das Sterben zu erleichtern. Zusammen mit einem pensionierten Tierarzt, der die Beruhigungsmittel besorgt, und einem ehemaligen Polizisten, der die Beweise verwischen soll, suchen sie nach dem besten Weg, um Max‘ Wunsch zu erfüllen. Da keiner sich tatsächlich dazu überwinden kann Max zu töten, baut Yehezkel eine Maschine, mit der der Sterbende sich selbst töten kann. Bald schon ist diese Maschine in aller Munde und Menschen aus ganze Jerusalem strömen zu dem Altersheim, um ihre Liebsten von ihren Leiden zu befreien…

Weitere Infos: www.am-ende-ein-fest.de

Übersicht:

  • 90 Minuten – Bei Abpfiff Frieden: 10. November, 20.30 Uhr
    Original mit deutschen Untertiteln, ca. 85 Min. (Eröffnungsempfang ab 20.00 Uhr)
  • Der Sohn der anderen (Le Fils de l’autre): 11. November, 20.30 Uhr
    Original mit deutschen Untertiteln, ca. 105 Min.
  • Censored Voices: 12. November, 20.30 Uhr
    Original mit deutschen Untertiteln, ca. 84 Min.
  • Kurzfilme junger israelischer Filmemacher: 13. November, 20.30 Uhr
    ca. 90 Min.
  • Mr. Gaga: 14. November, 20.30 Uhr
    Original mit deutschen Untertiteln, ca. 10 Min.
  • Am Ende ein Fest: 15. November, 20.30 Uhr
    Original mit deutschen Untertiteln, ca. 93 Min.

Deutschland-Bilder/Israel-Bilder: Ein-Blick auf den Anderen – Vortrag von Dr. Steffen Hagemann

Für den kommenden Mittwoch (13. Juli um 18.15 Uhr) konnten wir Dr. Steffen Hagemann (TU Kaiserslautern) für einen Vortrag mit dem Titel „Deutschland-Bilder/Israel-Bilder: Ein-Blick auf den Anderen“ gewinnen. Der Vortrag wird wie üblich im Hörsaal P3 (Philosophicum) auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität stattfinden.
Die Veranstaltung finden in Kooperation mit der Studienstelle Israel, Studium generale sowie dem Asta der Johannes Gutenberg-Universität statt.

Besonders wenn es um den Blick auf Israel geht, scheint es in Deutschland eine deutliche Diskrepanz zwischen amtlichem Regierungshandeln („Israels Sicherheit ist Teil der deutschen Staatsräson“) und bürgerlicher Öffentlichkeit zu geben.
Seinen vorläufigen Höhepunkt hat dieser (vermeintliche) Gegensatz in den zahlreichen deutschlandweiten Demonstrationen gegen den letzten Gaza-Krieg im Sommer 2014 gefunden, an deren Rändern es, nicht zuletzt auch in Mainz, zu massiven Ausfälligkeiten bis hin zur Skandierung volksverhetzender Parolen kam.

Auf Grundlage dieser Ereignisse, die national wie international auf breite Beachtung stießen, stellt sich die Frage, wie sich das Israel-Bild in Deutschland entwickelt hat und welche Einflussfaktoren bei dieser Entwicklung eine Rolle spielen. Dem gegenüber steht das positive Deutschland-Bild in Israel. Auch hier ist zu fragen, welche Faktoren darauf Einfluss nehmen und wie es zu diesem Gegensatz kommt.

Dr. Steffen Hagemann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent an der Technischen Universität Kaiserslautern. Zudem ist er einer der Autoren der Studie „Deutschland und Israel heute“ der Bertelsmann Stiftung aus dem Jahre 2015, die das Israel-Bild in Deutschland sowie das Deutschland-Bild in Israel in den Fokus nimmt. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören neben Israel auch vergleichende Politische Kulturforschung, Autoritarismus und Demokratie, soziale Bewegungsforschung, Politik und Religion sowie Emotionsforschung.

Flyer zur Veranstaltung als PDF (1,1 MB)

Can Hawkish Leaders Make Peace? – Vortrag von Prof. Guy Ziv

Am Montag, den 06. Juni um 18.15 Uhr veranstalten wir zusammen mit der Studienstelle Israel, Studium generale sowie dem Asta der Johannes Gutenberg-Universität einen Vortrag von Prof. Guy Ziv, Ph.D. unter dem Titel Can Hawkish Leaders Make Peace? – Israeli Prime Ministers and Israel-Palestinian Peacemaking. Der Vortrag wird im Hörsaal 15 im Forum der Johannes Gutenberg-Universität stattfinden. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.

In dem Vortrag wird Prof. Ziv untersuchen, welchen Einfluss die Persönlichkeit israelischer Premierminister auf die Ausgestaltung außenpolitischer Entscheidungen hat. In seinem Buch Why Hawks Become Doves: Shimon Peres and Foreign Policy Change in Israel geht er genau dieser Frage nach. Er zeigt am Beispiel des israelischen Premierministers Shimon Peres, wie dieser, ein dem Falken-Lager zugerechneter Politiker, im Friedensprozess einen friedensorientierten Kurs verfolgte.

Prof. Guy Ziv ist Gründer und Direktor des Israel National Security Project (INSP), einem Zusammenschluss verschiedener israelischer Sicherheitsexperten, die sich für eine Zwei-Staaten-Lösung im israelisch-palästinensischen Konflikt einsetzen. Seine Forschungsgebiete sind foreign policy decision-making, der Einfluss von Think Tanks auf die US-Außenpolitik, sowie die Rolle politischer Eliten im arabisch-israelischen Konflikt.

Prof. Guy Ziv ist Assistant Professor an der School of International Service, American University in Washington DC.

Die Veranstaltung findet zusammen  statt.

Flyer zur Veranstaltung als PDF (2 MB)

The New Kibbutz – Praktika in Israels (HighTech-) Unternehmen

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Am 18. Mai 2016 findet um 18:00 Uhr im P3 (Philosophicum auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz) in Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat des Staates Israel eine Informationsveranstaltung zum The New Kibbutz Praktikumsprogramm statt.

Bei The New Kibbuz handelt sich um ein Programm zur Förderung von Praktikumsaufenthalten in in israelischen (Hightech-) Unternehmen und Startups für Studierende süddeutscher Hochschulen. Der Aufenthalt wird vom Generalkonsulat des Staates Israel gefördert. Das Angebot richtet sich ausdrücklich an Studierende aller Fachrichtungen. In der Informationsveranstaltung soll es um den Bewerbungsprozess und weitere Fragen rund um New Kibbutz gehen. Aufgrund der teilnehmenden Unternehmen aus unterschiedlichen Sektoren ist dieses Angebot für studierende aller Fachbereiche interessant! Weitere Infos und die Anmeldung gibt es auf der Seite von BETATEC: http://www.betatec.org/the-new-kibbutz/what-is-it/

Programm:

  • Begrüßung: Vertreter/In der studentischen Arbeitsgemeinschaft Israel
  • Vortrag: Israel – eine Start-Up Nation
    Helge Eikelmann, Deutsch-Israelische Wirtschaftsvereinigung
  • Präsentation:  Das „New Kibbutz“-Programm
    Johanna Yaacov, Referentin für Innovation & Forschung
    Generalkonsulat des Staates Israel für Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland
  • Offene Gesprächsrunde – networking

Auf unserer Facebook-Seite gibt es auch eine Veranstaltung dazu, die gerne geteilt werden darf.

Israel-Tag 2016 in Mainz

israel-tag
Der diesjährige Israel-Tag in Mainz findet am Mittwoch, den 11. Mai ab 12 Uhr statt. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft – Arbeitsgemeinschaft Mainz, die Jüdische Gemeinde Mainz, die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz sowie die Landeshauptstadt Mainz haben dazu ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Von Kunst und Kultur über Kulinarisches und verschiedene Vorträge und Gespräche bietet das Programm für jeden etwas.

Im Mai 1948 wurde aufgrund eines Beschlusses der Vereinten Nationen der Staat Israel gegründet. Nach 2000 Jahren in der Diaspora konnten Juden wieder in einem eigenen Staat leben. Ein Traum ging in Erfüllung.
Trotz ständiger Anfeindungen durch seine arabischen Nachbarn, trotz schrecklicher Überfälle und Kriege entwickelte sich Israel zu einem modernen, stabilen demokratischen Rechtsstaat, dem einzigen in der Nahost- Region. Die Bevölkerung wuchs in sechs Jahrzehnten von 700.000 auf acht Millionen.
Aus dem Agrarland wurde ein weltweit führendes High-Tech-Land.
Mit einem Durchschnittsalter seiner Bevölkerung von 28 Jahren ist Israel jung, spritzig und ständig erneuerungsfähig. Ein faszinierendes Land, das neugierig macht.
Aus historischen, moralischen und politischen Gründen fühlen wir uns mit Israel besonders verbunden. Mit einem bunten Programm wollen wir Sie am Israel-Tag 2016 unterhalten und mit Ihnen ins Gespräch kommen. Israelische Speisen und Getränke stehen bereit. Wir freuen uns auf Ihren Besuch an den verschiedenen Orten des Programms.

Programm:

Ab 12 Uhr: Neue Synagoge Mainz, 
Synagogenplatz & Gemeindezentrum


  • 12.00 Uhr: Führung durch die Synagoge
    mit Frau Stella Schindler-Siegreich, Vorstand
  • 13.00 Uhr: Israels Bunte Gesellschaft – Israels Bunte Küche
    Köstlichkeiten – „alles koscher oder was?“ – Stärkung für Alle
  • 14.00 Uhr: „Hafen der Hoffnung – Haifa, das Tor Israels“
    Film von Dietmar Schulz

Ab 15 Uhr: Zentrum Baukultur im Brückenturm
Rheinstraße 55


  • 15.00 Uhr: „Carmel. Internationaler Stil in Haifa“
    Fotografien von Stephanie Kloss (mit Führung durch die Ausstellung)

Ab 16 Uhr: Rathaus der Stadt Mainz
Haifa-Zimmer, Jockel Fuchs Platz 1


  • 16.00 Uhr: Begrüßung
    durch Alfred Wittstock, Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG)-AG-Mainz
    „Jugendkultur in Israel“
    Vortrag von Torsten Reibold, Europa-Repräsentant von Givat Haviva – Havatzelet
  • 16.30 Uhr: „Ich liebe Haifa“
    Videoclip von Schülern des Otto-Schott-Gymnasiums über ihren Aufenthalt in Haifa
    „Sag mir, was du siehst…“
    Rundgespräch mit Schülerinnen, Schülern und Studierenden über ihre Israel-Bilder und ihre Eindrücke von und aus Israel
    Moderation: Torsten Reibold
    In der Pause Imbiss und Getränke im Foyer des Rathauses

  • 18.00 Uhr: Begrüßung
    Alfred Wittstock, DIG-AG-Mainz
    Grußwort
    Michael Ebling, Oberbürgermeister der Stadt Mainz
    „Israels Image – Israel ist anders“
    Vortrag Dr. h.c. Johannes Gerster, Ehrenpräsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft
    Musikalische Begleitung: Ines Linden, Johannes Eckstein

Weitere Veranstaltungen zum Israel-Tag

03. Mai 2016
Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz, Rheinstraße 55, 55116 Mainz, bis 27. Mai (Mi.-Fr. 14-18 Uhr)


  • 18.30 Uhr: Eröffnung der Fotoausstellung „Carmel. Internationaler Stil in Haifa“
    Fotografien von Stephanie Kloss
    Mehr Infos unter www.zentrumbaukultur.de

06. Mai 2016
Landeszentrale für politische Bildung, Am Kronberger Hof 6, 55116 Mainz


  • 18.00 Uhr: „Spannungsfelder: Israels Gesellschaft“
    Vortrag von Grisha Alroi-Arloser
    Präsident der Israelisch-Deutschen Gesellschaft (IDG), Tel Aviv
    Mehr Infos unter: www.politische-bildung-rlp.de

Flyer_zum Israel-Tag als PDF  (3,9 MB)

Spannungsfelder: Israels Gesellschaft – Vortrag von Grisha Alroi-Arloser

Am Freitag, den 06. Mai 2016 findet um 18.00 Uhr im Gerty-Spies-Saal der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (Am Kronberger Hof 6, 55116 Mainz) ein Vortrag mit dem Titel „Spannungsfelder: Israels Gesellschaft“ von Grisha Alroi-Arloser statt. In der Veranstaltung der Deutsch-Israelische Gesellschaft – Arbeitsgemeinschaft Mainz in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz soll es um folgendes gehen:

Israels Gesellschaft ist in 68 Jahren auf etwas über 8 Millionen Menschen rasant angewachsen. Daher unterliegt sie seit einigen Jahren Wandlungsprozessen, die tief in Strukturen und Selbstverständnisse eingreifen. Viele Faktoren bedingen diesen Prozess: massive Zuwanderungen, z.B. die aus der ehemaligen UdSSR, aber auch starke Veränderungen im Wirtschaftssektor, damit verbunden die drängende Frage von arm und reich, aber auch die sich verschärfenden Auseinandersetzungen um das Verhältnis von Religion und Staat, um die Frage nach der Ausgestaltung einer Verfassung, sowie das Verhältnis von Minderheits- Mehrheitsgesellschaft. Weiterhin: der israelisch-palästinensische Konflikt, sowie die andauernden Bedrohungen von außen, vor allem die rasanten Veränderungen in Syrien und Irak. Wie geht eine Gesellschaft mit all diesen Problemfeldern um? – dies und mehr will der Vortrag thematisieren.

Grisha Alroi-Arloser
Geschäftsführer der Israelisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer (AHK Israel) und ihrem deutschen Pendant, der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung e.V. (DIW); seit 2011 ist er Präsident der Israelisch-Deutschen Gesellschaft.
U.a. vier Jahre im Botschaftsrat für Arbeit und Soziales an den israelischen Botschaften in Bonn und Wien tätig; 1991 Direktor der Internationalen Abteilung der Histadrut. Studium der Soziologie, Anthropologie und Psychologie in Köln und Tel Aviv.

Flyer zur Veranstaltung als PDF (3,6 MB)