Archiv der Kategorie: Aktuelles

Herzlich Willkommen zum Sommersemester 2018

Das neue Semester hat begonnen. Wir begrüßen alle Studierenden herzlich und freuen uns auf neue und alte Gesichter in der AG. Wir treffen uns ab dem 18.04.18 jeden Mittwoch um 18 Uhr im Raum 02-611 im Georg-Forster-Gebäude.

Auch dieses Semester stehen wieder einige Termine und Programmpunkte rund um Israel und Nahost auf dem Plan.

Am 11.04.(19 Uhr) besuchen wir eine Veranstaltung der DIG Mainz in der neuen Synagoge: Andrea von Treuenfeld liest aus ihrem Buch „Leben zwischen Schweigen und Erinnerung“

Anbei Impressionen von der AG auf der Hochschulgruppenmesse:

„Nichts war vergeblich“ -Besuch der Ausstellung in der Gedenkstätte Osthofen

Unsere Mittwochssitzung am 24. Januar 2018 führte uns, passend zum Holocaustgedenktag, nach Osthofen zur Eröffnung der Ausstellung „Nichts war vergeblich“ über Frauen im Widerstand gegen Nationalsozialismus. In der Ausstellung werden Biographien mutiger Frauen vorgestellt, die sich auf ganz verschiedene Weise gegen das NS-Regime auflehnten.

Die sehr beeindruckende Ausstellung findet noch bis zum 29. April 2018 in der Gedenkstätte KZ Osthofen statt.

Übrigens: Das SWR hat einen interessanten Audio-Beitrag zum Thema produziert

Stiftungs-Gast bei der AG

Zu unseren wöchentlichen Sitzungen laden wir immer wieder gerne Experten ein. So besuchte uns zur ersten Sitzung 2018 Frau Mohr, die 20 Jahre lang für die Konrad-Adenauer-Stiftung in Israel gearbeitet hatte. Im Gespräch konnte Sie uns somit interessante und fundierte Einblicke in die Stiftungsarbeit in Israel sowie das alltägliche Leben vor Ort geben.

Infos zur KAS in Israel: http://www.kas.de/israel/

 

Israel AG beim Gutenberg Lehrkolleg

Am 18.12.2017 hat das Gutenberg Lehrkolleg (GLK) zum Thema „Interkulturelle Kompetenz an der JGU“ eingeladen. Wir waren als Arbeitsgemeinschaft Israel  als einzige studentische Hochschulgruppe vertreten und haben unsere Arbeit und unser Selbstverständnis vorgestellt Ein anregender Nachmittag mit Vorträgen, Podiumsdiskussion und guten Gesprächen während der Postersession.

Eröffnung der Filmwoche 2017

Am 4. Novmeber war es wieder so weit. Die diesjährige Filmwoche im Ciné Mayence wurde eröffnet. Traditionell kümmerte sich die AG am ersten Abend um das leibliche Wohl. Mit israelischem Wein und leckerem Fingerfood war der Start der Filmwoche ein echter Erfolg. Die Filme aus und über Israel laufen noch bis zum 10.11.17! Hier geht’s zum Programm.

Herzlich Willkommen zum Wintersemester 2017/18!

WIr begrüßen alle neuen und alten Freunde der Arbeitsgemeinschaft Israel zum neuen Semester! Zur Hochschulgruppenmesse waren wir am 11.10.17 mit einem Stand vertreten und stießen auf großes Interesse. Für die kommenden Monate sind wieder verschiedene Veranstaltungen geplant, ihr dürft gespannt sein.

Besuch der neuen Synagoge Mainz

In der Beschreibung der Arbeitsgemeinschaft ist der Punkt „was wir wollen“ zu finden. Hierin stellen wir dar: „Das Judentum begreifen und Stereotypen abbauen“. Was liegt da näher, als vor Ort in Mainz die Möglichkeiten zu nutzen, mit dem jüdischen Glauben in Berührung zu kommen. Aus diesem Grund besuchten wir am 14. Juni die neue Synagoge. Viele von uns fahren täglich am smaragdgrünen Bau in der Neustadt vorbei, ohne genau zu wissen, was sich hinter den Mauern verbirgt. Unser ehemaliger Leiter und gerne gesehene Experte rund um Israel und das Judentum, Alfred Wittstock, führte uns durch die verschiedenen Räumlichkeiten. So erfuhren wir unter anderem, dass das außergewöhnliche Aussehen der Synagoge den jüdischen Begriff קדושה  (Kedushah – Segensspruch) verbildlichen soll. Angefangen bei der Geschichte des Neubaus und dem jüdischen Leben in Mainz konnte uns Herr Wittstock auch einen ausführlichen Überblick über das Judentum und die Rituale geben.

Die neue Synagoge Mainz wurde 2010 eröffnet und befindet sich am Ort der alten Synagoge, welche im Dritten Reich zerstört wurde. Auf dem Vorplatz sind noch Teile der früheren Säulenhalle zu finden. Mittlerweile leben wieder ca. 1000 Juden in der reinland-pfälzischen Landeshauptstadt. Weitere Informationen gibt’s auf den Seiten der Stadt Mainz und der Jüdischen Gemeinde.

Israel Tag 2017

Wie jedes Jahr, gab es auch dieses Mal wieder einen Israel Tag in der Landeshauptstadt. Der Israel Tag 2017 stand am 23.05. ganz im Zeichen des 30-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft Mainz-Haifa. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft waren als Besucher ebenfalls vor Ort. Zunächst wurde eine Podiumsdiskussion geboten, bei der Austauschschüler verschiedener Mainzer Schulen von ihren Erfahrungen in Israel berichteten. Bei Brezeln und Wein nutzten wir anschließend die Gelegenheit, um mit Vertretern der Landeszentrale, der DIG und der jüdischen Gemeinde ins Gespräch zu kommen. Im zweiten Teil des Programms lauschten wir schließlich den Grußworten der Oberbürgermeister aus Mainz und Haifa, der Leiterin der jüdischen Gemeinde und unserem ehemaligen Leiter der Studienstelle, Alfred Wittstock. Nach der Filmpremiere „Schalom Haifa“ von Dietmar Schulz erfuhren wir einiges über die sportlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel.

Veranstaltung: Helden und Gescheiterte – Blicke auf den Nahen Osten in den Serien Hatufim und Homeland

Zu unserer ersten Veranstaltung des laufenden Sommersemesters durften wir am 15. Mai Dominique Henz, M.A. von der Universität Göttingen bei uns in Mainz begrüßen. Frau Henz studierte Film- und Theaterwissenschaften in Mainz, Glasgow und Sydney und arbeitete selbst 15 Jahre als Redakteurin und Regisseurin bei Fernsehen und Theater. Zu ihren Veröffentlichungen gehören mehrere Artikel im „Reclam – Lexikon der Filmgenres“, Beiträge zu Inszenierungsstil und Schauspielerportraits z.B. aus der Reihe Film-Konzepte und Vorträge zur australischer FIlmgeschichte (Schwerpunkte“Neues Australisches Kino“ & Regisseur Peter Weir).

In ihrem Vortrag stellte sie die beiden Serien-Highlights Hatufim und Homeland gegenüber, in dem sie den Fokus auf „Helden“ und „Gescheiterte“ richtete. Durch beispielhafte Videoausschnitte wurde der ansprechende Vortrag abgerundet. In einer anschließenden Diskussion beteiligten sich auch die zahlreichen Zuhörer lebhaft am Vortrag.

Unser Dank gilt Frau Henz und unseren Kooperationspartnern, dem AstA der Uni Mainz und dem Studium Generale.

 

Expertengespräch bei der Arbeitsgemeinschaft

(von Katja Schlenker) Am 26.04.2017 durfte die Israel AG einen Gast aus Israel in ihren Reihen begrüßen. Eyal Noyman arbeitet derzeit im Bufdi über die Zentralwohlfahrtstelle der Juden in Deutschland e.V am Theresianum, einem katholischen Ganztagsgymnasium und unterrichtet Kinder.

Er übt diese Tätigkeit seit 11 Monaten aus, spricht fließend deutsch und englisch und hat in Deutschland ein neues zweites Zuhause gefunden. Eyal kann sich für seine Zukunft durchaus ein Leben und Arbeiten in Deutschland vorstellen, allerdings gefällt es ihm ebenso in Israel und darum geht es für ihn im Juni erst einmal wieder zurück nach Israel.
Natürlich haben wir zahlreiche Fragen für Eyal gesammelt und bekamen so einen umfangreichen Einblick in das Leben eines waschechten Israelis. Es ging von politischen Fragen, über schulische und bildungsthematisierende Fragen und das ganz normale israelische Alltagsleben. Eyal arbeitete in seiner Vergangenheit eine Zeit lang im israelischen Geheimdienst und ging als er jung war zufällig mit Bibis Sohn in eine Klasse. Das unter anderem lieferte interessanten Gesprächsstoff.

Es wurden viele Themen angesprochen, wie die Situation der Palästinenser in Israel, die NGO „Breaking the Silence“, Eyals Zeit im Geheimdienst ohne konkrete weitläufige Informationen zu hören, da er ja einer Schweigepflicht unterliegt, um die Problematik der Zwei-Staaten-Lösung und der Siedlungspolitik im Westjordanland, um die Rolle Israels im Syrien-Konflikt und was Israel in Sachen humanitärer Nothilfe tut, um Unterschiede im deutschen und israelischen Schulsystem und den israelischen Arbeitsmarkt und zu guter Letzt um die Unterschiede der deutschen und israelischen Gesellschaft, wobei Eyal uns eine nett zusammengesammelte Liste mit Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen Deutschen und Israelis vorstellte.