Archiv der Kategorie: Aktuelles

Vortrag von Jospeh Croitoru: Der israelisch-palästinensische Konflikt um den Tempelberg in Jerusalem

Am kommenden Mittwoch, den 02. Dezember, findet ab 19.00 Uhr ein Vortrag von Joseph Croitoru mit dem Titel „Der israelisch-palästinensische Konflikt um den Tempelberg in Jerusalem“ im Haifa-Zimmer des Rathauses Mainz statt.

Joseph Croitoru, geboren 1960 in Haifa, ist promovierter Historiker und Journalist. In den achtziger Jahren studierte er Geschichte und Kunstgeschichte, erst in Jerusalem und anschließend in Freiburg. Zunächst für die israelische Presse tätig, schreibt er seit 1992 für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Neue Zürcher Zeitung sowie Beiträge für den Rundfunk.

Für jüdische, nationalreligiöse Israelis war der muslimische Tempelberg lange ein Tabu. Heute pilgern immer mehr von ihnen dorthin und fordern, dort beten und sogar eine Synagoge bauen zu dürfen. Die Palästinenser fühlen sich provoziert, zumal die Eiferer durch ranghohe rechtsgerichtete israelische Politiker unterstützt werden. Den palästinensischen Protesten, die häufig in Gewalt eskalieren, begegnet die israelische Regierung mit verschärften Polizeimaßnahmen. Neben der Geschichte des Verhältnisses der jüdischen wie der palästinensischen Seite zum Tempelberg und zur Klagemauer werden auch die jüngsten Entwicklungen beleuchtet.

Den Flyer zu der Veranstaltung gibt es hier.

Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Mainz und der Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Israel.

Lesung und Vortrag: Der Fotograf von Auschwitz – Das Leben des Wilhelm Brasse

Am Mittwoch, den 25. November wird Reiner Engelmann eine Lesung und Vortrag zu seinem Buch „Der Fotograf von Auschwitz – Das Leben des Wilhelm Brasse“ halten. Die Veranstaltung beginnt ab 18.15 Uhr im P4 (Philosophicum) auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

In seinem Buch Der Fotograf von Auschwitz – Das Leben des Wilhelm Brasse beschreibt Reiner Engelmann die Geschichte von Wilhelm Brasse. Mit nur 22 Jahren kommt Wilhelm Brasse (1917-2012) in das Stammlager Auschwitz und hat als gelernter Fotograf die Aufgabe, die KZ-Insassen zu fotografieren. Menschen, die kurze Zeit später in den Gaskammern umgebracht werden oder, die von Josef Mengele zu »medizinischen Forschungsarbeiten« missbraucht werden. Hätte er die Arbeit verweigert, wäre das sein eigenes Todesurteil gewesen. Als Brasse 1945 alle Fotos verbrennen soll, widersetzt er sich, um Zeugnis zu geben von dem unfassbaren Grauen. Reiner Engelmann hat Wilhelm Brasse noch kennengelernt und schrieb seine Geschichte für Jugendliche auf.

Das Buch fand bereits vielfach Beachtung, unter anderem im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung, in LeseZeichen des BR, in Stilbruch im rbb oder Spiegel-Online.

Eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Israel, der Studienstelle Israel, des AStA der JGU sowie dem studium generale.

Filmwoche „Israel in Filmen – Filme aus Israel“ vom 14. bis 19. November 2015

Die alljährliche israelische Filmwoche mit dem Titel „Israel in Filmen – Filme aus Israel“ findet auch in diesem Jahr wieder im CinéMayence (1. Stock im Schönborner Hof, Schillerstraße 11, 55116 Mainz) statt. Von Samstag, den 14. November bis Donnerst, den 19. November werden international ausgezeichnete Filme aus Israel bzw. Filme zu Themen aus Israel gezeigt. Das Spektrum der gezeigten Filme ist dieses mal äußerst vielfältig und reicht hierbei von innerisraelischen Konflikten bis zur Auseinandersetzung mit dem Alter und dem Tod. Am Eröffnungsabend (Samstag, 14.11.2014 ab 20.00 Uhr) ist mit israelischem Wein und orientalischem Fingerfood für das leibliche Wohl gesorgt.

Eintritt: 5,00 € (normal) / 4,00 € (Studenten)

Die Filmwoche findet in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft – Mainz, dem CinéMayence, dem Generalkonsulat des Staates Israel für Süddeutschland, der Tel Aviv University sowie der Arbeitsgemeinschaft Israel der Johannes-Gutenberg Universität Mainz statt. Den Flyer zu dieser Veranstaltung gibt es hier zum weiter verteilen.

Dancing Arabs (Mein Herz tanzt) (Eröffnungsabend: 14. November ab 20.00 Uhr)

Der Junge Eyad wächst in einer arabischen Kleinstadt in Israel inmitten einer lebhaften Familie auf. Er bemüht sich seinen jüdischen Mitschülern und der israelischen Gesellschaft anzupassen – er möchte dazugehören. Eyad freundet sich mit seinem jüdischen Mitschüler Yonatan an, der ebenso ein Außenseiter auf dem Campus ist. Hin- und hergerissen zwischen seinen traditionellen Wurzeln und seiner Faszination für die Möglichkeiten des modernen Israel sucht Eyad nach einem eigenen Weg.
Weitere Infos: www.meinherztanzt-derfilm.de

Get – Der Prozess der Viviane Ansalem (15. November – 20.30 Uhr)

Fünf Jahre lang kämpft Viviane für die Scheidung von ihrem Ehemann. Zuständig dafür ist in Israel das jüdisch-orthodoxe Rabbinatsgericht, das nach einer Prüfung den Ehemann Elisha dazu anhalten könnte, der Frau einen Get, einen Scheidungsbrief, zu überreichen. Doch Elisha weigert sich, obwohl seine Frau schon seit Jahren von ihm getrennt lebt. Zeugen werden aufgerufen und der Prozess scheint kein Ende zu nehmen.
Weitere Infos: www.get-film.de

6 Kurzfilme junger israelischer Filmemacher (16. November – 20.30 Uhr)

Einführung und anschließendes Gespräch mit Alex Elsohn, Repräsentant der Tel Aviv University (TAU) für Nord-West-Europa. Die Filme der Studierenden der Hochschule für Film und Fernsehen der Tel Aviv University (TAU) sind oft bei internationalen Festivals vertreten. Die Filmemacher gehören einer Generation an, die sich weigert in den großen gesellschaftlichen Schmelztigel geworfen zu werden.

Ruth, End:

Zwei alte Damen in einem Altersheim befinden sich plötzlich auf einer existentialistischen, kontroversen Reise – und auf der dünnen Linie zwischen Leben und Tod.

Women of Refayia:
Dieser Film ist Teil des Filmprojektes „Wasser“ der TAU. Er schildert das harte Leber der Frauen des palästinensischen Dorfes Refayia, das bis heute nicht an das Wassersystem angeschlossen ist. Jeden Morgen schöpfen die Frauen des Dorfes unter teils gefährlichen Umständen Wasser aus unterirdischen Brunnen.

Tasnim:
Die zehnjährige Tasnim lebt mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern in einem vernachlässigten Beduinen Dorf in der Negev Wüste. Der überraschende Besuch ihres Vaters zwingt sie zum ersten Mal, die traditionellen Normen der Dorfgemeinschaft in Frage zu stellen.

Sassi Keshet Never Eats Falafel:

Ido hasst seine Arbeit im lokalen Falafe-Imbiss. Er bleibt nur dort wegen der Schichtleiterin Hadas. Aber er fasst keinen Mut, ihr seine Liebe zu gestehen. Ob Sassi Keshet, ein seit 20 Jahren erfolgreicher Fernseh-Spielleiter, ihm dabei hilft, seine Ängste zu überwinden?

AutoNaomi:
Das Rauchen ist Naomis große Leidenschaft und niemand wird sie davon abbringen. Nicht der Krebs, welcher von ihr schon einen Lungenflügel gefordert hat und ganz sicher nicht ihre Kinder. Im Alter von 80 sagt sie ihrem Enkel Boaz, dass sie am ersten israelischen Elektro-Scooter-Rennen teilnehmen möchte und dass sie beabsichtig, die Goldmedaille zu holen.

Sashenka:
Vor zwei Jahren wanderte Sashenka mit seiner Mutter und Großmutter in Israel ein. Beide sind bemüht, dem Kleinen eine gute Erziehung zukommen zu lassen. Eines Tages wird er zum Elterngespräch zur Schulrektorin eingeladen. Um seine Familie nicht zu enttäuschen, entscheidet sich Sashenka einige Schlüsselwörter des Gesprächs nicht ganz richtig zu übersetzen. Aber der Plan ging nicht auf…

Bananot LaEurovision (Cupcakes) (17. November – 20.30 Uhr)

Anat aus Tel Aviv wurde von ihrem Mann verlassen und steckt seitdem in der Krise. Um die erfolgreiche Bäckerin ihre Beziehungsprobleme vergessen zu lassen, erfinden ihre Freund_innen spontan ein Lied für sie. Das gelingt so gut, dass der schwule Ofer und sein Geliebter heimlich beschließen, das Lied als israelischen Beitrag für Universong (die Filmversion des Eurovision Song Contest) einzureichen. Als er und der Rest der „Band“ dann aus den Medien erfahren, dass sie Israel beim Finale in Paris vertreten sollen, beginnt für die Freund_innen ein Leben in der Welt des Glamour. Der musikalische Wettbewerb wird aber auch zur Zerreißprobe für ihre Freundschaft.

Latzoud Pilim (Die unüblichen Verdächtigen) (18. November – 20.30 Uhr)

Jonathan ist ein blitzgescheiter 12-jähriger – vielleicht zu gescheit, denn alle hacken in der Schule auf ihm herum. Sein bester Freund ist sein Vater, Daniel, den er jeden Tag auf der Arbeit besucht. Eines Tages wird Daniel bei der Arbeit in einen verhängnisvollen Unfall verwickelt, und die Bank weigert sich die Verantwortung dafür zu übernehmen. Plötzlich muss Jonathan mit dem Verlust seines Vaters fertig werden und gleichzeitig seine Mutter davor bewahren, dem falschen Mann zu verfallen. Um seine Familie zu retten heckt Jonathan zusammen mit seinem mürrischen Großvater Eliyah einen verrückten Plan aus.

Beginn des „Filmfestival Arbeiten 4.0 – Futurale Mainz“ mit Film: Silicon Wadi – A Hightech Soap Opera (19. November – Einlass 19.30 Uhr)

Ab 20.00 Uhr Gespräch mit Bundesministerin Andrea Nahles, im Anschluss dann der Film Silicon Wadi – A Hightech Soap Opera

Israel gilt als Start-up-Nation. In Tel Aviv gibt es mehr Sart-ups als in Europa zusammen, und pro Person steht nirgendwo sonst so viel Venture Capital zur Verfügung. Wie funktioniert eine Hightech-Nation?

Die Filmemacher Bloch und Sivan begleiten vier junge Unternehmen und ihre Förderer in Tel Aviv – von der Idee über den Pitch, von geplanten Aktionen zu Verzweiflungstaten, von Euphorie bis Resignation – zu neuer Idee mit Beginn des gleichen Zyklus. Der israelische Dokumentarfilm wurde auf dem International Documentary Filmfestival Amsterdam uraufgeführt und erlebt auf der Futurale seine Deutschlandpremiere.

Die Veranstaltung eröffnet zugleich das Filmfestival Arbeiten 4.0 – Futurale Mainz in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Eine Registrierung per E-Mail an kino@cinemayence.de ist dringend empfohlen!
Eintritt 5,50 € (normal) / 4,50 € (ermäßigt)

Übersicht:

  • Dancing Arabs (Mein Herz tanzt): 14. November, 20.30 Uhr
    Original mit deutschen Untertiteln, ca. 105 Min. (Eröffnungsempfang ab 20.00 Uhr)
  • Get – Der Prozess der Viviane Ansalem: 15. November, 20.30 Uhr
    Original mit deutschen Untertiteln, ca. 115 Min.
  • 6 Kurzfilme junger israelischer Filmemacher: 16. November, 20.30 Uhr
    Ruth, End / Women of Refayia / Tasnim / Sassi Keshet Never Eats Falafel / AutoNaomi / Sashenka, alle Original mit englischen Untertiteln, ca. 90 Min.
  • Bananot LaEurovision (Cupcakes): 17. November, 20.30 Uhr
    Original mit deutschen Untertiteln, ca. 92 Min.
  • Latzoud Pilim (Die unüblichen Verdächtigen): 18. November, 20.30 Uhr
    Original mit deutschen Untertiteln, ca. 108 Min.
  • Beginn des „Filmfestival Arbeiten 4.0 – Futurale Mainz“ / Silicon Wadi – A Hightech Soap Opera: 19. November, 19.30 Uhr (Anmeldung erforderlich)
    Original mit deutschen Untertiteln, ca. 90 Min.

Veranstaltungsreihe zu „50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen“

Aus Anlass des Jubiläums „50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel“ haben die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, die Deutsch-Israelische Gesellschaft Mainz und der Freundeskreis Givat Haviva eine Veranstaltungsreihe organisiert, auf die wir gerne hinweisen möchten:

  • 15. April bis 8. Mai: Ausstellung „Schau mich an!“ – Begegnungen in Israel;
    Ort: Landtag Rheinland-Pfalz, Platz der Mainzer Republik 1, 55116 Mainz, Anmeldung ist nur für die Eröffnung und für Gruppen erforderlich – Eintritt frei;
  • 8. Mai, 19:30 Uhr: Lesung von Halima Alaiyan „Vertreibung aus dem Paradies“ und „Dancing in Berlin“;
    Ort: Institut Francais de Mayence, Palais Schönborn, Schillerstraße 11, 55116 Mainz,
    Veranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft Mainz, Givat Haviva Deutschland e.V. und Landeszentrale für politische Bildung; Eintritt frei – um Spenden wird gebeten;
  • 28. Mai, 19:30 Uhr: Lesung mit Ella Schwarzkopf „Ich bin Sehnsucht eingehüllt“- Texte jüdischer und arabischer Lyrikerinnen;
    Ort: Institut Francais des Mayence, Palais Schönborn, Schillerstraße 11, 55116 Mainz;
    Veranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft Mainz, Givat Haviva Deutschland e.V. und Landeszentrale für politische Bildung; Eintritt frei – um Spenden wird gebeten;
  • 18. Juni; 19:30 Uhr: Lesung mit Andrea von Treuenfeld „Zurück in das Land, das uns töten wollte – Jüdische Remigrantinnen erzählen ihr Leben“;
    Ort: Neue Synagoge Mainz, Synagogenplatz, 55118 Mainz;
    Veranstalter: Jüdische Gemeinde Mainz, Deutsch-Israelische Gesellschaft Mainz, Givat Haviva Deutschland e.V. und Landeszentrale für politische Bildung; Eintritt frei – um Spenden wird gebeten;
  • 9. Juli, 20:30 Uhr: Junge Israelische Filmszene. Vier Kurzfilme;
    Ort: CineMayence Kino Mainz, Palais Schönborn, Schillerstraße 11, 55116 Mainz;
    Veranstalter Givat Haviva Deutschland e.V., Deutsch-Israelische Gesellschaft Mainz, Studienstelle Israel und Arbeitsgemeinschaft Israel der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Eintritt frei – um Spenden wird gebeten,

Im Rahmen dieses Jubiläums gibt es noch weitere Veranstaltungen in Mainz. Mehr Informationen gibt es dazu unter www.mainz.de/israel.

Konzert von Irit Dekel und Eldad Zitrin: „Last of Songs“

Ein kurzer Veranstaltungshinweis: Am 19. Mai präsentieren Irit Dekel und Eldad Zitrin mit „Last of Songs“ eine Reise durch verschiedenste Klänge und Neuinterpretationen der spannendsten Musik-Zeitalter. Reinhören kann man unter: www.lastofsongs.com.
Die Veranstaltung findet bei gutem Wetter im Weihergarten 5, bei schlechtem Wetter im Frankfurter Hof, statt. Beginn ist 20.00 Uhr.

Weitere Infos zu den Künstler und dem Konzert sowie Tickets gibt es beim Frankfurter Hof Mainz. Die Veranstaltung bei Facebook gibt es hier.

Konferenz: Rapprochement, Change, Perception and Shaping the Future

Es ist in der letzten Zeit etwas ruhiger auf dieser Seite geworden. Das lag aber keinesfalls daran, dass wir alle untätig gewesen wären. Ganz im Gegenteil ist seit über einem Jahr eine internationale Konferenz anlässlich des 50. Jubiläums der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel in Planung.
Unter dem Titel

Die Konferenz ist auch auf Facebook zu finden: https://www.facebook.com/events/872463782811056/

Umrahmt wird die Konferenz von einem umfangreichen Programm der Stadt Mainz. Unter http://www.mainz.de/israel findet man weitere Informationen und eine Übersicht des Programms.

Filmwoche „Israel in Filmen – Filme aus Israel“ vom 20. bis 25. November 2014

Auch in diesem Jahr findet wieder die israelische Filmwoche mit dem Titel „Israel in Filmen – Filme aus Israel“ im CinéMayence (1. Stock im Schönborner Hof, Schillerstraße 11, 55116 Mainz) statt. Von Donnerstag, den 20. November bis Dienstag, den 25. November werden international ausgezeichnete Filme aus Israel bzw. Filme zu Themen aus Israel gezeigt. Das Spektrum der gezeigten Filme reicht hierbei von innerisraelischen Konflikten bis zu familiären Folgen der Shoah. Am Eröffnungsabend (Donnerstag, 20.11.2014 ab 20.00 Uhr) ist mit israelischem Wein und orientalischem Fingerfood für das leibliche Wohl gesorgt.

Die Filmwoche findet in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft – Mainz, dem CinéMayence, dem Generalkonsulat des Staates Israel für Süddeutschland sowie der Arbeitsgemeinschaft Israel der Johannes-Gutenberg Universität Mainz statt. Den Flyer zu dieser Veranstaltung gibt es hier zum weiterverteilen.

Dancing in Jaffa (Eröffnungsabend: Donnerstag, 20.11.2014 ab 20.00 Uhr)

Der international gefeierte Turniertänzer Pierre Dulaine ist mit einem besonderen Wunsch in seine Heimatstadt Jaffa in Israel zurückgekehrt: Er initiiert das Schulprojekt Dancing Classrooms, bei dem israelisch-palästinensische und israelisch-jüdische Kinder, die seit Jahrzehnten in einer Stadt aber nicht miteinander leben, gemeinsam Gesellschaftstanz lernen. Dahinter steht die grundlegenden Idee, zwei Menschen zusammenkommen zu lassen, die sich als Einheit bewegen. So will Pierre den Kindern Lebenskompetenzen mitgeben: Vertrauen, Selbstbewusstsein, Disziplin, Respekt und Umgangsformen.
Weitere Infos: http://www.dancinginjaffa.com

Bethlehem (Freitag, 21.11.2014 – 20.30 Uhr)

Bethlehem beschreibt die komplexe Beziehung zwischen dem israelischen Geheimdienstoffizier Razi und seinem jungen palästinensischen Informanten Sanfur, dem jüngeren Bruder des gesuchten palästinensischen Untergrundkämpfers Ibrahim. Um Ibrahim aufzuspüren und zu töten, hat Razi den Jungen rekrutiert, als dieser erst 15 war, und mit der Zeit eine fast väterliche Zuneigung zu ihm entwickelt. Als der israelische Geheimdienst entdeckt, wie tief Sanfur in die Aktivitäten seines Bruders verstrickt ist, erteilt er diesem den Befehl, Sanfur bei einem geplanten Mordanschlag auf Ibrahim zu opfern. Während der Vorbereitungen für den Militäreinsatz zur Eliminierung des Bruders müssen Razi und Sanfur beide eine Wahl treffen, die ihr Leben für immer verändern wird.
Weitere Infos: http://www.realfictionfilme.de/filme/bethlehem/

Youth (Samstag und Sonntag, 22. und 23.11.2014 – 20.30 Uhr)

Die Brüder Yaki und Shaul leben mit ihren Eltern in Petah Tikva, einer Satellitenstadt bei Tel Aviv. Yaki leistet seinen Militärdienst ab und wie jeden anderen 18-jährigen Israeli berechtigt ihn das zum Tragen einer Waffe. Diese Waffe verleiht den Brüdern die Macht, ihr Leben und das ihrer Familie zu ändern. Als der Vater seine Arbeit verliert, versucht die Mutter die Familie mit Aushilfsjobs über Wasser zu halten. Aber schon bald stehen die Gläubiger auf der Matte. Während Yaki seinen Dienst absolviert, folgt Shaul einem hübschen jungen Mädchen, filmt jede ihrer Bewegungen mit dem Handy und schickt die Clips an den Bruder. Sie entführen das Mädchen, verstecken es in einem Keller und beschließen, telefonisch ein hohes Lösegeld zu fordern. Doch sie haben nicht bedacht, dass Sabbat ist und die orthodoxe Familie des Opfers nicht ans Telefon geht.
Weitere Infos: http://www.imdb.com/title/tt2670524/

Schnee von Gestern (Montag und Dienstag, 24. und 25.11.2014 – 20.30 Uhr)

Als die Geschwister Michla und Feiv’ke Schwarz sich nach dem Krieg knapp am Bahnhof im polnischen Lodsch verpassen, denkt jeder, er sei der einzige Überlebende der Familie. Beide machen einen Neuanfang und gründen ihre eigenen Familien – Feiv’ke in Deutschland unter dem Namen Peter Schwarz, ausgerechnet in dem Ort, in dem er im Arbeitslager war. Seine Schwester Michla lebt in Israel. Nach und nach verdichten sich die Hinweise, dass es irgendwo doch noch überlebende Familie gibt, und die Kinder und Enkel machen sich auf die Suche.
Weitere Infos: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/filmkritik-schnee-von-gestern-gespenstisches-zwischen-deutschland-und-israel-12887938.html

Übersicht:

  • Dancing in Jaffa: 20. November, 20.30 Uhr
    Regie: Hilla Medalia. USA 2013 (Eröffnungsempfang ab 20.00 Uhr)
  • Bethlehem: 21. November, 20.30 Uhr
    Regie: Yuval Adler. IL/D/BE 2013
  • Youth: 22. und 23. November, 20.30 Uhr
    Regie: Tom Shoval. IL/D/F 2013
  • Schnee von gestern: 24. und 25. November, 20.30 Uhr
    Regie: Yael Reuveny. D/IL 2014

Vortrag von Igal Avidan: Orthodoxie und Militär Israels

Am kommenden Dienstag veranstalten die DIG Mainz und die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz einen Vortrag von Igal Avidan zum Thema „Orthodoxie und Militär Israels“. Der Journalist und Autor Igal Avidan analysiert die Hintergründe der Entwicklung um den Militärdienst in Israel und skizziert die aktuellen Diskussionen in der israelischen Gesellschaft dazu.
Der Vortrag findet am 14. Oktober um 19.00 Uhr im Haifazimmer im Rathaus der Stadt Mainz statt.
Den Flyer zur Veranstaltung findet ihr hier: Flyer als PDF
In der Mediathek der ARD gibt es zudem noch einen Beitrag zu diesem Thema mit einem Beitrag von Igal Avidan.

Lesung: „Süß und ehrenvoll“ von Avi Primor

Avi Primor, ehemaliger israelischer Botschafter in Deutschland, liest am Mittwoch, den 23.07.2014 aus seinem Roman „Süß und ehrenvoll“. Die Veranstaltung findet ab 19.00 Uhr im Institut Français Mainz (Schillerstraße 11) statt. Moderieren wird Alfred Wittstock von der Studienstelle Israel an der Johannes Gutenberg-Universität. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden sich auf der Seite des Institut Française.

Filmvorführung und Vortrag von Rabbinerin Dr. Elisa Klapheck: Kampf um Tora und Tallit

Am Mittwoch, den 14. Mai findet um 18.00 Uhr Hörsaal P4 des Philosophicums auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz eine Filmvorführung mit anschließendem Vortrag und Diskussion mit der Rabbinerin Dr. Elisa Klapheck statt. Gezeigt wird der Film „Praying in her own Voice„, eine Dokumentation über die Frauenrechtsorganisation Women of the Wall. Im Anschluss daran wird die Rabbinerin Dr. Elisa Klapheck einen Vortrag über die Frauen der „Women of the Wall“ an der Jerusalemer Klagemauer, ihre Forderung nach Gleichberechtigung und die Veränderung des Bildes vom religiösen Judentum halten.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Alle Frauen Referat des AStA, der Studienstelle Israel, dem AStA der JGU sowie dem studium generale.

Flyer Klapheck

 

Veranstaltung bei Facebook