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Deutschland-Bilder/Israel-Bilder: Ein-Blick auf den Anderen – Vortrag von Dr. Steffen Hagemann

Für den kommenden Mittwoch (13. Juli um 18.15 Uhr) konnten wir Dr. Steffen Hagemann (TU Kaiserslautern) für einen Vortrag mit dem Titel „Deutschland-Bilder/Israel-Bilder: Ein-Blick auf den Anderen“ gewinnen. Der Vortrag wird wie üblich im Hörsaal P3 (Philosophicum) auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität stattfinden.
Die Veranstaltung finden in Kooperation mit der Studienstelle Israel, Studium generale sowie dem Asta der Johannes Gutenberg-Universität statt.

Besonders wenn es um den Blick auf Israel geht, scheint es in Deutschland eine deutliche Diskrepanz zwischen amtlichem Regierungshandeln („Israels Sicherheit ist Teil der deutschen Staatsräson“) und bürgerlicher Öffentlichkeit zu geben.
Seinen vorläufigen Höhepunkt hat dieser (vermeintliche) Gegensatz in den zahlreichen deutschlandweiten Demonstrationen gegen den letzten Gaza-Krieg im Sommer 2014 gefunden, an deren Rändern es, nicht zuletzt auch in Mainz, zu massiven Ausfälligkeiten bis hin zur Skandierung volksverhetzender Parolen kam.

Auf Grundlage dieser Ereignisse, die national wie international auf breite Beachtung stießen, stellt sich die Frage, wie sich das Israel-Bild in Deutschland entwickelt hat und welche Einflussfaktoren bei dieser Entwicklung eine Rolle spielen. Dem gegenüber steht das positive Deutschland-Bild in Israel. Auch hier ist zu fragen, welche Faktoren darauf Einfluss nehmen und wie es zu diesem Gegensatz kommt.

Dr. Steffen Hagemann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent an der Technischen Universität Kaiserslautern. Zudem ist er einer der Autoren der Studie „Deutschland und Israel heute“ der Bertelsmann Stiftung aus dem Jahre 2015, die das Israel-Bild in Deutschland sowie das Deutschland-Bild in Israel in den Fokus nimmt. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören neben Israel auch vergleichende Politische Kulturforschung, Autoritarismus und Demokratie, soziale Bewegungsforschung, Politik und Religion sowie Emotionsforschung.

Flyer zur Veranstaltung als PDF (1,1 MB)

Vortrag von Jospeh Croitoru: Der israelisch-palästinensische Konflikt um den Tempelberg in Jerusalem

Am kommenden Mittwoch, den 02. Dezember, findet ab 19.00 Uhr ein Vortrag von Joseph Croitoru mit dem Titel „Der israelisch-palästinensische Konflikt um den Tempelberg in Jerusalem“ im Haifa-Zimmer des Rathauses Mainz statt.

Joseph Croitoru, geboren 1960 in Haifa, ist promovierter Historiker und Journalist. In den achtziger Jahren studierte er Geschichte und Kunstgeschichte, erst in Jerusalem und anschließend in Freiburg. Zunächst für die israelische Presse tätig, schreibt er seit 1992 für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Neue Zürcher Zeitung sowie Beiträge für den Rundfunk.

Für jüdische, nationalreligiöse Israelis war der muslimische Tempelberg lange ein Tabu. Heute pilgern immer mehr von ihnen dorthin und fordern, dort beten und sogar eine Synagoge bauen zu dürfen. Die Palästinenser fühlen sich provoziert, zumal die Eiferer durch ranghohe rechtsgerichtete israelische Politiker unterstützt werden. Den palästinensischen Protesten, die häufig in Gewalt eskalieren, begegnet die israelische Regierung mit verschärften Polizeimaßnahmen. Neben der Geschichte des Verhältnisses der jüdischen wie der palästinensischen Seite zum Tempelberg und zur Klagemauer werden auch die jüngsten Entwicklungen beleuchtet.

Den Flyer zu der Veranstaltung gibt es hier.

Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Mainz und der Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Israel.

Lesung und Vortrag: Der Fotograf von Auschwitz – Das Leben des Wilhelm Brasse

Am Mittwoch, den 25. November wird Reiner Engelmann eine Lesung und Vortrag zu seinem Buch „Der Fotograf von Auschwitz – Das Leben des Wilhelm Brasse“ halten. Die Veranstaltung beginnt ab 18.15 Uhr im P4 (Philosophicum) auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

In seinem Buch Der Fotograf von Auschwitz – Das Leben des Wilhelm Brasse beschreibt Reiner Engelmann die Geschichte von Wilhelm Brasse. Mit nur 22 Jahren kommt Wilhelm Brasse (1917-2012) in das Stammlager Auschwitz und hat als gelernter Fotograf die Aufgabe, die KZ-Insassen zu fotografieren. Menschen, die kurze Zeit später in den Gaskammern umgebracht werden oder, die von Josef Mengele zu »medizinischen Forschungsarbeiten« missbraucht werden. Hätte er die Arbeit verweigert, wäre das sein eigenes Todesurteil gewesen. Als Brasse 1945 alle Fotos verbrennen soll, widersetzt er sich, um Zeugnis zu geben von dem unfassbaren Grauen. Reiner Engelmann hat Wilhelm Brasse noch kennengelernt und schrieb seine Geschichte für Jugendliche auf.

Das Buch fand bereits vielfach Beachtung, unter anderem im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung, in LeseZeichen des BR, in Stilbruch im rbb oder Spiegel-Online.

Eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Israel, der Studienstelle Israel, des AStA der JGU sowie dem studium generale.

Vortrag von Igal Avidan: Orthodoxie und Militär Israels

Am kommenden Dienstag veranstalten die DIG Mainz und die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz einen Vortrag von Igal Avidan zum Thema „Orthodoxie und Militär Israels“. Der Journalist und Autor Igal Avidan analysiert die Hintergründe der Entwicklung um den Militärdienst in Israel und skizziert die aktuellen Diskussionen in der israelischen Gesellschaft dazu.
Der Vortrag findet am 14. Oktober um 19.00 Uhr im Haifazimmer im Rathaus der Stadt Mainz statt.
Den Flyer zur Veranstaltung findet ihr hier: Flyer als PDF
In der Mediathek der ARD gibt es zudem noch einen Beitrag zu diesem Thema mit einem Beitrag von Igal Avidan.

Vortrag von Gad Kaynar: Israels Theater – Forum kultureller und politischer Öffentlichkeit

Am Dienstag, den 21.01.2014, findet um 19.00 Uhr in der Muschel (N3) auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ein Vortrag von Gad Kaynar zum Thema Israels Theater – Forum kultureller und politischer Öffentlichkeit statt. Die Veranstaltung wurde organisiert vom Institut für Film-, Theater- und empirische Kulturwissenschaft in Kooperation mit der DIG Mainz und dem Studium generale. (Flyer als PDF)

Nachtrag: Hier gibt es ein Video aus dem Vortrag zu sehen: Videos zum Vortrag von Gad Kaynar

Vortrag von Joseph Croitoru: Der arabische Frühling und seine Folgen für Israel

Die DIG Mainz hat in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz einen Vortrag von Joseph Croitoru zum Thema „Der arabische Frühling und seine Folgen für Israel“ organisiert. Der Vortrag findet am Dienstag, den 29.10.2013 um 19.00 Uhr im Rathaus in Mainz statt. (Flyer als PDF)